NIS2 / KRITIS

Cyberrisiken, Verantwortlichkeiten und Resilienz strukturiert betrachten.

Der NIS2/KRITIS-Katalog unterstützt die dokumentierte Bestandsaufnahme von Sicherheitsmaßnahmen, Nachweisen und priorisierten Verbesserungen. Er ist keine Feststellung der Betroffenheit oder Rechtskonformität.

Was wird betrachtet?

Die Prüfung führt 120 Fragen durch wesentliche Themen: betroffene Dienste und Abhängigkeiten, Cyberrisikomanagement, Leitung und Governance, Identitäten, sichere Kommunikation, Betrieb, Backup, Krisenmanagement, Lieferketten, Vorfallbewältigung und Wirksamkeitsmessung.

Von der Bestandsaufnahme zum Fahrplan

Antworten und Nachweise werden pro Themenbereich festgehalten. Fehlende oder nur teilweise umgesetzte Anforderungen können in ein Risiko überführt und mit Verantwortlichkeit, Frist und Maßnahme verbunden werden. Für die Geschäftsführung entsteht daraus eine Entscheidungsvorlage mit Prioritäten und 30/60/90-Tage-Fahrplan.

Typische Nachweise

  • Inventare zu Diensten, Systemen und Abhängigkeiten
  • Risikobewertungen, Sicherheitskonzepte und Notfallpläne
  • Protokolle zu Tests, Backup- und Wiederanlaufübungen
  • Regelungen für Lieferanten, Zugänge, Vorfälle und Kommunikation
  • Schulungs- und Wirksamkeitsnachweise

Für wen eignet sich der Einstieg?

Für Organisationen, die ihre eigene Ausgangslage transparent machen, Verantwortlichkeiten ordnen und Verbesserungen priorisieren möchten. Die konkrete rechtliche Einordnung und die Geltung einzelner Pflichten sind separat fachlich und rechtlich zu prüfen.